21. Dezember 2015

21. Dezember



Hallo ihr Lieben,

heute gibt es nochmals eine kleine Verlosung (eigentlich wäre ich am 3. Dezember dran gewesen...aber ich habs verwechselt...daher dürft ihr euch heute darüber freuen)

Heute gibt es in der Geschenkekiste folgendes zu gewinnen:



Das Set besteht aus dem Designerpapier im Block Einfach Tierisch, einem Antikwerkzeug & einer Packung Dimensionals...

In den Lostopf hüpfen alle, die unter den Kommentaren ihr liebstes Weihnachtsgedicht mitteilen...
Ich bin schon sehr gespannt auf die schönen Gedichte...

Es kommen alle Kommentare (mit Weihnachtsgedicht)  in den Lostopf, die bis heute Abend 22 Uhr abgegeben werden. Bitte schaut hier wieder rein, die/der Gewinnerin/Gewinner wird unter diesem Post mitgeteilt.

Euch allen ein wundervolles Weihnachtsfest, erholsame Feiertage und ein gesundes neues Jahr!

Herzliche Weihnachtsgrüße
Angelina

GEWINN:
So viele schöne und auch lustige Gedichte...ich habe mich sehr darüber gefreut, das ein oder andere Gedicht wird bei uns am heiligen Abend sicherlich aufgesagt.
Und nun wollen wir den Gewinn verlosen...mit Random.org habe ich folgende/n Gewinner/in gezogen:

Die Gewinnerin ist die Nummer 8 und das ist...

Regina mit dem Gedicht von Loriot...Herzlichen Glückwunsch, Regina - bitte schreibe mir Deine Anschrift an meine E-Mail-Adresse stempel-atelier@online.de.

Und allen anderen nochmals vielen Dank fürs Mitmachen!

Viele Grüße
Angelina


Kommentare:

  1. Hallo :)
    Ich persönlich finde folgendes Gedicht wirklich schön:

    Zeit für Liebe und Gefühl,
    heute bleibt‘s nur draußen kühl.
    Kerzenschein und Plätzchenduft –
    Weihnachten liegt in der Luft.

    Kurz und knapp aber trotzdem passend :D
    Liebe Grüße

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  2. Mein Lieblingsgedicht ist "Knecht Ruprecht" von Theodor Storm. Da es etwas länger ist, werde ich meine Lieblingszeilen aufschreiben...
    ...
    Von drauß vom Walde komm ich her;
    Ich muß Euch sagen es weihnachtet sehr !
    Allüberall auf den Tannenspitzen
    Sah ich goldene Lichtlein sitzen;
    Und droben aus dem Himmelstor
    Sah mit großen Augen das Christkind hervor.
    ...
    Und nun hopp in den Lostopf rein.
    Liebe Grüße
    Dani

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  3. Guten Morgen,

    eigentlich müsste ich das gleiche Gedicht schreiben wie meine Vorgängerin, aber ich hab ein wenig im www gesucht und auch ein sehr schönes gefunden.

    Denkt euch, ich habe das Christkind gesehn!
    Es kam aus dem Walde, das Mützchen voll Schnee,
    mit gefrorenem Näschen.
    Die kleinen Hände taten ihm weh;
    denn es trug einen Sack, der war gar schwer,
    schleppte und polterte hinter ihm her –
    was drin war, möchtet ihr wissen?
    Ihr Naseweise, ihr Schelmenpack,
    meint ihr, er wäre offen, der Sack?
    Zugebunden bis oben hin!
    Doch war gewiß was Schönes drin:
    es roch so nach Äpfeln und Nüssen!

    (Anne Ritter, 1865-1921)

    Und schwupp sitze ich im Lostöpfchen drin.

    Eine schöne Weihnachtswoche
    Martina

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  4. Hallo Angelina
    Tolle Idee, mit dem Gedicht. Ich überlegte noch mal. Jetzt schreib ich meines:
    Langsam geht die Zeit.
    Du spürst, es ist soweit.
    Das Fest der Liebe und des Schenkens;
    aber auch des Gedenkens.

    Kurz und knapp. Ich wünsche dir ein ruhiges besonnenes Weihnachtsfest und hüpfe nun in den Lostopf😉
    Liebe Grüsse
    Sylvia Rudolf

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  5. Guten Morgen Angelina,

    also eigentlich bin ich ja Fan von Loriots "Advent". Da das aber wenig besinnlich ist, nehme ich das Pendant von Rainer Maria Rilke:

    Advent

    Es treibt der Wind im Winterwalde
    die Flockenherde wie ein Hirt
    und manche Tanne ahnt wie balde
    sie fromm und lichterheilig wird.
    Und lauscht hinaus: den weißen Wegen
    streckt sie die Zweige hin - bereit
    und wehrt dem Wind und wächst entgegen
    der einen Nacht der Herrlichkeit.

    Ich wünsche Dir einen guten Start in die neue Woche.

    Viele Grüße,

    Verena

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  6. Liebe Angelina,
    mein Lieblingsgedicht ist ein Fingerspiel (großer Hit bei unseren Kindern:
    "Ih ah!" haucht der Esel ganz ohne Krawall,
    "Muh", brummt der Esel in Bethlehems Stall.
    "Ich freu mich", flüstert Josef, der gute Mann.
    "Ich auch", sagt Maria, so leise sie kann.
    Da beginnt das Kind in der Krippe zu schrei`n:
    "Wer sich freut, dass ich lebe, darf lauter sein!"

    Dir ruhige und entspannende Tage bis Weihnachten
    Sabrina

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  7. Hallo,

    wirklich viele Gedichte kenne ich nicht, aber dieses ;-)

    Lieber, guter Weihnachtsmann,
    zieh die langen Stiefel an,
    kämme deinen weißen Bart,
    mach' dich auf die Weihnachtsfahrt.

    Komm' doch auch in unser Haus,
    packe die Geschenke aus.
    Ach, erst das Sprüchlein wolltest du?
    Ja, ich kann es, hör mal zu:

    Lieber, guter Weihnachtsmann,
    guck mich nicht so böse an.
    Stecke deine Rute ein,
    will auch immer artig sein!

    Viele Grüße

    Nicole G.

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  8. das ist ja ein schönes Türchen! Seit die Kinder erwachsen sind, haben wir es zur Tradition gemacht, dass jeder ein Weihnachtsgedicht vorliest. Dieses Jahr habe ich mir das Gedicht von Loriot ausgesucht. Es sprengt hier leider das Kommentarfeld, sorry
    Es blaut die Nacht, die Sternlein blinken,
    Schneeflöcklein leis herniedersinken.
    Auf Edeltännleins grünem Wipfel
    läuft sich ein kleiner weißer Zipfel.
    Und dort vom Fenster her durchbricht
    den dunklen Tann ein warmes Licht.

    Im Forsthaus kniet bei Kerzenschimmer
    die Försterin im Herrenzimmer.
    In dieser wunderschönen Nacht
    hat sie den Förster umgebracht.
    Er war ihr bei des Heimes Pflege
    seit langer Zeit schon sehr im Wege.
    So kam sie mit sich überein:
    am Niklasabend muß es sein.

    Und als das Rehlein ging zur Ruh',
    das Häslein tat die Augen zu,
    erlegte sie direkt von vorn
    den Gatten über Kimm und Korn.
    Vom Knall geweckt rümpft nur der Hase
    zwei-, drei-, viermal die Schnuppernase
    und ruhet weiter süß im Dunkeln,
    derweil die Sternlein traulich funkeln.

    Und in der guten Stube drinnen
    da läuft des Försters Blut von hinnen.

    Nun muß die Försterin sich eilen,
    den Gatten sauber zu zerteilen.
    Schnell hat sie ihn bis auf die Knochen
    nach Waidmanns Sitte aufgebrochen.
    Voll Sorgfalt legt sie Glied auf Glied
    (was der Gemahl bisher vermied) -,
    behält ein Teil Filet zurück
    als festtägliches Bratenstück
    und packt zum Schluß, es geht auf vier,
    die Reste in Geschenkpapier.

    Da tönt's von fern wie Silberschellen,
    im Dorfe hört man Hunde bellen.
    Wer ist's, der in so tiefer Nacht
    im Schnee noch seine Runde macht?
    Knecht Ruprecht kommt mit goldnem Schlitten
    auf einem Hirsch herangeritten!
    He, gute Frau, habt ihr noch Sachen,
    die armen Menschen Freude machen?

    Des Försters Haus ist tiefverschneit,
    doch seine Frau steht schon bereit:
    Die sechs Pakete, heil'ger Mann,
    's ist alles, was ich geben kann.
    Die Silberschellen klingen leise,
    Knecht Ruprecht macht sich auf die Reise.
    Im Försterhaus die Kerze brennt,
    ein Sternlein blinkt - es ist Advent.
    (Loriot alias Vicco von Bülow)

    wünsche dir eine stressfreie Zeit vorm Fest!
    liebe Grüße
    Regina

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  9. Vor Jahrzehnten wurde dieses Gedicht im Fernsehen in einer Show aufgesagt. Ich bin fast vom Sofa gefallen vor lachen:

    Denkt Euch, ich habe das Christkind gesehen,
    es kam aus der Kneipe und konnte kaum steh'n.
    Auf Geschenke braucht ihr nicht zu hoffen,
    es hat das ganze Geld versoffen.
    Es wankte hin zum Tannenwald
    und hatte den Arsch voll Hannen Alt.

    Gestern hab ich's wieder getroffen,
    und stellt Euch nur vor, es war schon wieder besoffen.
    Ich blieb gleich stehen und sprach es an:
    Sag, Christkind, wo ist der Weihnachtsmann?
    Christkind sprach: "Auf den brauchst du nicht zu hoffen,
    der liegt im Wald und ist besoffen."

    Gemeinsam gingen wir zum Weihnachtsmann,
    mit glasigen Augen sah er uns an.
    Er lallte: "Tag lieber Bruder, Tag liebe Schwester,
    leckt's mich am Arsch, bald ist Silvester!"

    (Autor unbekannt)

    Na ja ist nicht neu aber lustig.
    LG und schöne Weihnachten
    Marion

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  10. Schon lange ein Klassiker, aber immer noch schön zu hören/lesen von Joseph von Eichendorff:

    Markt und Straßen stehn verlassen,
    Still erleuchtet jedes Haus,
    Sinnend geh’ ich durch die Gassen,
    Alles sieht so festlich aus.

    An den Fenstern haben Frauen
    Buntes Spielzeug fromm geschmückt,
    Tausend Kindlein stehn und schauen,
    Sind so wunderstill beglückt.

    Und ich wandre aus den Mauern
    Bis hinaus in’s freie Feld,
    Hehres Glänzen, heil’ges Schauern!
    Wie so weit und still die Welt!
    Sterne hoch die Kreise schlingen,
    Aus des Schneees Einsamkeit
    Steigt’s wie wunderbares Singen –
    O du gnadenreiche Zeit!

    Frohe Weihnachten wünscht Dir aus Schopfheim,
    Tina

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  11. Liebe Angelina,
    mir gefällt ein Gedicht von Robert Reinick sehr gut, weil ich damit schöne Erinnerungen an meine Urgroßmutter verbinde. Sie hat das Gedicht auch im hohen Alter immer am Weihnachtstag aufgesagt.
    Es heißt "Die Nacht vor dem heiligen Abend"

    Die Nacht vor dem heiligen Abend
    da liegen die Kinder im Traum.
    Sie träumen von schönen Sachen
    und von dem Weihnachtsbaum.

    Und während sie schlafen und träumen
    wird es am Himmel klar-
    und durch den Himmel fliegen
    zwei Englein-wunderbar.

    Sir tragen ein holdes Kindlein,
    das ist der kleine Christ,
    das ist so fromm und freundlich
    wie keins auf Erden ist.

    Und wie es durch den Himmel
    still über die Häuser fliegt,
    schaut es in jedes Bettchen,
    wo nur ein Kindlein liegt.

    Und freut sich über alle,
    die fromm und artig sind.
    Denn solche liebt von Herzen
    das gute Himmelskind.

    Heut schlafen noch die Kinder
    und seh`n es nur im Traum,
    doch morgen tanzen und springen
    sie um den Weihnachtsbaum.


    Liebe Grüße aus Bochum
    Birgit K.

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  12. Hallo Angelina,

    mir ist nach einer etwas fröhlichen, satirischen Variante...
    Steuerliche Überprüfung

    Denkt Euch ich habe das Christkind gesehen,
    es war beim Finanzamt zu betteln und fleh`n.
    Denn das Finanzamt ist gerecht und teuer,
    verlangt vom Christkind die Einkommenssteuer.

    Das Amt will noch wissen, ob es angehen kann,
    dass das Christkind so viel verschenken kann.
    Das Finanzamt hat so nicht kapiert,
    wo von das Christkind dies finanziert.

    Das Christkind rief: "Die Zwerge stellen die Geschenke her",
    da wollte das Finanzamt wissen, wo die Lohnsteuer wär..
    Für den Wareneinkauf müsste es Quittungen geben,
    und die Erlöse wären anzugeben.

    "Ich verschenke das Spielzeug an Kinder" wollte das Christkind sich wehren,
    dann wäre die Frage der Finanzierung zu klären.
    Sollte das Christkind vielleicht Kapitalvermögen haben,
    wäre dieses jetzt besser zu sagen.

    "Meine Zwerge besorgen die Teile,
    und basteln die Geschenke in Eile"
    Das Finanzamt fragte wie verwandelt,
    ob es sich um innergemeinschaftliches Gewerbe handelt.

    Oder kämen die Gelder, das wäre ein besonderer Reiz,
    von einem illegalen Spendenkonto aus der Schweiz?
    "Ich bin doch das Christkind, ich brauche kein Geld",
    Ich beschenke doch die Kinder in der ganzen Welt."

    "Aus allen Ländern kommen die Sachen",
    mit den wir die Kinder glücklich machen."
    Dieses wäre ja wohl nicht geheuer,
    denn da fehle ja die Einfuhrumsatzsteuer.

    Das Finanzamt von diesen Sachen keine Ahnung,
    meinte dies wäre ein Fall für die Steuerfahndung.
    Mit diesen Sachen, welch ein Graus,
    fällt Weihnachten dieses Jahr wohl aus.
    Denn das Finanzamt sieht es so nicht ein,
    und entzieht dem Christkind den Gewerbeschein.

    Unbekannt


    LG Tina B.


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  13. Hallo Angelina,

    in diesem Jahr ist mir folgendes Gedicht begegnet, dass ich ganz schön finde. In diesem Sinn, wünsche ich auch dir ein schönes Weihnachtsfest und ein ganz wunderbares neues Jahr. Liebe Grüße Christa

    Gott kommt nicht
    mit Sprengstoff, ist nicht gewaltbereit
    Gott kommt mit Geduld,
    mit Liebe, mit Barmherzigkeit.

    Gott kommt nicht,
    um zu strafen, zu richten
    Gott kommt voller Gnade,
    nicht um zu vernichten.

    Gott kommt nicht als Superman
    oder irgendwie gelackt.
    Gott kommt klein, als Baby,
    schwach und in Windeln verpackt.

    Gott kommt nicht als Showstar,
    als König oder Präsident,
    Gott kommt als Mensch,
    als einer, der uns kennt.

    Gott kommt nicht nach Mekka,
    nach New York oder Berlin
    oder sonstwohin, mal eben.
    Gott kommt zu Dir, zu mir
    und will mit uns leben.

    Dieter Oesch

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